Destination Guides
Zentralafrikanische Republik

 
eisepaß/Visum
 
Reisepass/Visum

Land Paß erforderlich? Visum erforderlich? Rückreiseticket erforderlich?
Deutschland
Österreich
Schweiz
Andere EU-Länder
Ja Ja Ja
Ja Ja Ja
Ja Ja Ja
Ja Ja Ja

 
Reisepass

Allgemein erforderlich.

 
Einreise mit Kindern


Deutsche:
Deutscher Kinderausweis oder Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen, insbesondere bei längeren Aufenthalten.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen, insbesondere bei längeren Aufenthalten.
Schweizer: Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen, insbesondere bei längeren Aufenthalten.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

 
Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsangehörige der folgenden Länder:
(a) EU-Länder: Griechenland (Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige aller hier nicht genannten EU-Länder);
(b) Übrige Länder: Äquatorialguinea, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d’ Ivoire, Gabun, Israel, Kamerun, Kongo (Rep.), Liberia, Niger, Ruanda, Senegal und Tschad.

 
Transit

Transitreisende, die mit dem selben Flugzeug weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

 
Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisa sind für max. 3 Monate gültig.
Eine Ein- und Ausreisegenehmigung ist erforderlich, sie wird von den Einreisebehörden in Bangui ausgestellt.

 
Visagebühren

Auf Nachfrage bei den Botschaften und Konsulaten erhältlich.

 
Antragstellung

Botschaft (s. Adressen).

 
Unterlagen

(a) 2 Antragsformulare. (b) 2 Passfotos. (c) Gültiger Reisepass. (d) Hin- und Rückflugticket. (e) Nachweis ausreichender Geldmittel. (f) Gebühren. (g) Impfbescheinigung gegen Gelbfieber.
Bei Antragstellung auf dem Postweg sollten ein frankierter und adressierter Umschlag und der Zahlungsbeleg über die Visagebühren beigelegt werden.

 
Bearbeitungszeit

2 Arbeitstage.

 
Ausreiseerlaubnis

Reisende müssen sich mindestens 1 Tag vor Abreise bei der Flughafenpolizei abmelden.

 
 
 
ontaktadressen
 
Lage

Äquatorialafrika.

 
Landesvorwahl

236.

 
Ministère de l'Environnement et du Tourisme

BP 830, Ave. B. Boganda, CF-Bangui
Tel: 617 921/527. Fax: 61 57 41 oder 61 10 85.

 
Botschaft der Zentralafrikanischen Republik

Johanniterstraße 19, D-53113 Bonn
Tel/Fax: (0228) 23 35 64.
Internet: www.botschaft-zentralafrika.de (im Aufbau).
Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.
(auch für Österreich und die Schweiz zuständig)
Botschaft zurzeit nicht besetzt.
Honorarkonsulate in Hamburg und Karlsruhe.

 
Konsulat der Republik Österreich

13 Route de la Colline bis, B.P. 1303 CF-Bangui
Tel: 61 69 99. Fax: 61 66 20.
Die deutsche Vertretung in der Zentralafrikanischen Republik ist derzeit operativ nicht tätig, zuständig ist die Botschaft in Yaoundé (s. Kamerun).

 

Die Interessen der Schweiz werden von der Schweizer Botschaft in Kinshasa (s. Kongo (Dem. Rep.)) vertreten.

 
 
 
esundheit
 
Gesundheit

  Vorsichtsmaßnahmen empfohlen? Impfschein erforderlich?
Gelbfieber
Cholera
Typhus & Polio
Malaria
Essen & Trinken
1 1
2 Nein
Ja -
3 -
4 -

 
[1]

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Auch Transitpassagiere benötigen eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber.
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen.

 
[2]

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, besonders in der Präfektur Ouaka. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

 
[3]

Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig, besonders in der Regenzeit von Mai bis September, in allen Landesteilen. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll gegen Chloroquin resistent sein.

 
[4]

Die Trinkwasseraufbereitung ist mangelhaft. Das Leitungswasser in der Hauptstadt und in großen Provinzstädten (Bambari, Bangassou, Berberati, Bossangoa, Bouar, Bozoum, Carnot, Ndélé) ist nach Verwendung eines Filters unbedenklich. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 
Vorsichtsmaßnahmen

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die durch Mückenstich übertragbare Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem im Norden während der Trockenzeit von Dezember bis Mai vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Es besteht landesweit ein erhöhtes Infektionsrisiko für Schlafkrankheit, die durch Mücken übertragenen wird. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel.

 
Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist landesweit unzureichend. In der Hauptstadt gibt es zwei Privatkliniken, die eine Notversorgung durchführen können. Französische Medikamente sind grundsätzlich in den Apotheken der Hauptstadt erhältlich. Im Landesinneren, aber auch in den Provinzhauptstädten, ist die Medikamentenversorgung sehr eingeschränkt. Für ernste Erkrankungen ist eine Evakuierung nach Europa dringend anzuraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, einschließlich einer Rückholversicherung, ist daher absolut notwendig.

 
 
 
esetzliche Feiertage
 
Gesetzliche Feiertage

1. Jan. 2006 Neujahr. 29. März Todestag von Barthélemy Boganda. 17. Apr. Ostermontag. 13. Aug Unabhängigkeitstag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov Allerheiligen. 1. Dez. Nationalfeiertag. 25. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2007 Neujahr. 29. März Todestag von Barthélemy Boganda. 9. Apr. Ostermontag. 13. Aug. Unabhängigkeitstag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov Allerheiligen. 10. Nov. Staatsfeiertag. 1. Dez. Nationalfeiertag. 25. Dez. Weihnachten.