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Die Hauptstadt Lomé liegt direkt an der Grenze zu Ghana. Es gibt einige Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, wie die neugotische Kathedrale
und die alte Werft. Interessant sind die verschiedenen Märkte der Stadt, besonders der Grand Marché. Auf dem Marché des Féticheurs, dem größten Fetischmarkt Westafrikas, wird traditionelle Medizin angeboten. In Togoville wurde der Kolonialvertrag zwischen den Deutschen und Mlapa III. unterzeichnet. Der Dorfälteste zeigt Besuchern noch heute
den Vertrag. Im Dorf gibt es zahlreiche Voodoo-Grabstätten. Es gibt außerdem eine römisch-katholische Kirche, die von den
Deutschen gebaut wurde. Der Lake Togo ist ein beliebtes Ausflugsziel von Wassersportlern. Die Peter-und-Paul-Kirche, die Protestantische Kirche und der Deutsche Friedhof in Aného, Hauptstadt Togos bis 1920, zeugen ebenfalls von der Kolonialzeit. An den palmengesäumten Stränden stehen vereinzelt malerische
Fischerdörfer. Zu Togos Nationalparks gehört der Fazao-Malfacassa-Nationalpark außerhalb von Sokodé, im Malfacassa-Gebirge; hier leben viele Affen und eine der letzten Elefantenherden Togos. Im Kéran-Nationalpark in der Nähe von Kara sind Paviane und Antilopen beheimatet. Auch in der Fosse aux Lions stößt man auf einige der selten gewordenen Elefanten des Landes.
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