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Wichtige Wirtschaftszweige Die Landwirtschaft, der Handel und die Erdölgewinnung sind Syriens wichtigste wirtschaftliche Standbeine. Die syrische Ölproduktion
ist 2005 jedoch auf ca. 400.000 Barrel pro Tag gefallen. Die Produktion in den bestehenden Ölquellen sinkt und der Export
von Öl ist seit 2004 deutlich zurückgegangen. Vorrangig wird deshalb derzeit eine verstärkte Erdgasnutzung angestrebt. Kanpp ein Drittel der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt (2005), in der als Hauptexporterzeugnis Baumwolle
und Weizen angebaut werden; Gerste, Obst und Gemüse werden in erster Linie für den Eigenbedarf angebaut. Die Landwirtschaft
hat einen Anteil von 25 % am Bruttoinlandsprodukt (BIP) (Stand: 2005). Die wichtigsten Ausfuhrgüter Syriens (rund zwei Drittel der Gesamtexporte) sind Erdöl und Erdölprodukte, daneben Nahrungsmittel,
Textilien und Bekleidung. Die Haupteinfuhrgüter sind Maschinen und Ausrüstungen, Metalle und Metallerzeugnisse, Kraftfahrzeuge,
Nahrungsmittel und chemische Produkte.
Wirtschaftslage 2003 war geprägt durch regionalpolitische Unsicherheiten, welche der Irak-Krieg mit sich brachte. Dank der kurzen Dauer des
organisierten Krieges stabilisierte sich die internationale Lage zwar wieder, aber auf tiefem Niveau. Das Wirtschaftswachstum
fiel 2003 auf schätzungsweise 0,6% zurück. 2001 lag das Wachstum noch bei 3,5% und 2002 bei 4,5%. 2005 erholte sich die Wirtschaft,
das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 4,5 %.
Wirtschaftspolitik Im Dezember 2005 stellte der stellvertretende Ministerpräsident Abdullah Dardari den Fünfjahresplan für 2006-2010 vor, der
Anfang Januar vom syrischen Kabinett gebilligt wurde. Der neueste Fünfjahresplan ist ein Transformationsplan für die syrische
Wirtschaft in Richtung Wettbewerb und Marktwirtschaft. Präsident Bashar al-Asad hat wirtschaftliche Liberalisierung, Marktöffnung
und Verwaltungsreform zu einem Hauptanliegen gemacht. Verschiedene positive Schritte sind getroffen worden (z.B. Reduzierung
der Anzahl der staatlichen Wechelkurse auf zwei, Abschaffung der gelegentlich willkürlich agierenden Wirtschaftsstrafgerichte).
Privatbanken sind nunmehr zugelassen Fünf Geldinstitute haben bislang ihre Tore geöffnet. Insgesamt geht die Reform jedoch
eher langsam voran.
Handelspartner Irak, Türkei, Saudi-Arabien, Ukraine, Italien, Libanon, Deutschland
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen U.a. UN, IBRD, IDA, IMF, UNIDO, OAPEC und Arabische Liga
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Anzug bzw. Kostüm sind angemessen. Fast alle Geschäftsleute sprechen Französisch oder Englisch. Terminvereinbarungen sind
erforderlich. Visitenkarten sind erwünscht, wenn möglich mit arabischer Übersetzung auf der Rückseite. Geschäftliche Unterredungen
werden in arabischen Ländern häufig mit mehreren Partnern gleichzeitig abgehalten. Gute Dolmetscher sind schwer zu finden.
Geschäftszeiten: Sa-Do 08.30-14.30 Uhr. Regierungsämter, Banken und muslimische Firmen haben freitags geschlossen, dafür sonntags geöffnet;
christliche Firmen haben freitags geöffnet und sonntags geschlossen. Während des Fastenmonats Ramadan öffnen Regierungsämter
eine Stunde später, alles geht langsamer vonstatten.
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Handelsabteilung der Syrischen Botschaft Rauchstr. 25, D-10787 Berlin Tel: (030) 50 17 70. Fax: (030) 50 17 73 11.
Österreichisch-Arabische Handelskammer Lobkowitzplatz 1, 1015 Wien Tel: (01) 513 39 65. Fax: (01) 513 85 59. E-Mail: headoffice@aacc.at Internet: www.aacc.at
Damascus Chamber of Commerce (Handelskammer) BP 1040, Rue Mouawiah, Damaskus Tel: (011) 221 13 39. Fax: (011) 222 58 74. E-Mail: dcc@dcc-sy.com Internet: www.dcc-sy.com
Federation of Syrian Chambers of Commerce Mousa Bin Nosair St., P.O. Box 5909 Damaskus Tel: (011) 333 73 44. Fax: (011) 333 11 27. E-Mail: syr-trade@mail.sy Internet: www.fedcommsyr.org
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