Guinea-Bissau grenzt im Norden an den Senegal, im Südwesten an den Atlantik und im Osten an die Republik Guinea. Zu Guinea-Bissau
gehören auch das Arquipélago dos Bijagós und die Insel Bolama. Das Land ist vorwiegend flach, die höchste Erhebung (300 m)
ist nahe der Grenze zu Guinea. Die Küstenregion besteht aus dichtem Wald und Mangrovensümpfen, das Landesinnere größtenteils
aus Savanne.
Staatsform
Präsidialrepublik seit 1984. Neue Verfassung von 1999. Die Nationalversammlung mit 100 Mitgliedern wird alle 5 Jahre gewählt.
Staatsoberhaupt: João Bernardo Vieira, seit 2005. Regierungschef: Aristides Gomes, seit November 2005. Unabhängig seit September
1974 (ehemalige portugiesische Kolonie).
Sprache
Amtssprache ist Portugiesisch, die Mehrheit der Bevölkerung spricht jedoch Crioulo (kreolisches Portugiesisch). Westafrikanische Stammessprachen wie Fulani und Balante werden ebenfalls gesprochen.
Religion
Naturreligionen (50 %); außerdem Muslime (45%) und christliche Minderheiten (5 %, vorwiegend Katholiken).
Ortszeit
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon
Selbstwählferndienst.
Landesvorwahl
245. Anrufe ins Ausland sind nur über die Vermittlung möglich. Es gibt nur wenige öffentliche Telefone und Telefonanrufe sind
teuer.
Telegramme
Können im Hauptpostamt von Bissau aufgegeben werden.
Post
Inlandpost ist sehr unzuverlässig; Post ins Ausland ist lange unterwegs.
Deutsche Welle
Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen
direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.