Destination Guides
Zentralafrikanische Republik

 
eisepass/Visum
 
Reisepass/Visum

Ja Ja Ja
Ja Ja Ja
Ja Ja Ja
Ja Ja/1 Ja

 
Reisepass

Allgemein erforderlich.

Hinweis: Eine Vereinbarung der International Civil Aviation Organization (ICAO) (Internet: http://www.icao.int/) besagt, dass bis zum Jahre 2010 die Bürger aller Staaten mit maschinenlesbaren Pässe einreisen sollen.

 
Einreise mit Kindern

Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen, insbesondere bei längeren Aufenthalten.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen, insbesondere bei längeren Aufenthalten.
Schweizer: Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen, insbesondere bei längeren Aufenthalten.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

 
Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsangehörige der folgenden Länder:
(a) [1] EU-Länder: Griechenland (Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige aller hier nicht genannten EU-Länder);
(b) Übrige Länder: Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d’ Ivoire, Kamerun, Kongo (Rep.), Liberia, Niger, Ruanda, Senegal und Tschad.

 
Transit

Transitreisende, die mit dem selben Flugzeug weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

 
Visaarten

Touristen- und Geschäftsvisa sind für max. 3 Monate gültig.
Eine Ein- und Ausreisegenehmigung ist erforderlich, sie wird von den Einreisebehörden in Bangui ausgestellt.

 
Antragstellung

Botschaft (s. Adressen).

 
Bearbeitungszeit

2 Arbeitstage.

 
Unterlagen

(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Gültiger Reisepass.
(d) Hin- und Rückflugticket.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel.
(f) Gebühren.
(g) Impfbescheinigung gegen Gelbfieber.
Bei Antragstellung auf dem Postweg sollten ein frankierter und adressierter Umschlag und der Zahlungsbeleg über die Visagebühren beigelegt werden.

 
Ausreiseerlaubnis

Reisende müssen sich mindestens 1 Tag vor Abreise bei der Flughafenpolizei abmelden.

 
 
 
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Anmerkung

Die deutsche Vertretung in der Zentralafrikanischen Republik ist derzeit operativ nicht tätig, zuständig ist die Botschaft in Yaoundé (s. Kamerun).

 
Ministère de l'Environnement et du Tourisme

BP 830, Ave. B. Boganda, CF-Bangui
Tel: 617 921/527. Fax: 61 57 41 oder 61 10 85.

 
Botschaft der Zentralafrikanischen Republik

30, rue des Perchamps, F-75116
Tel/Fax: (+33) (01) 45 27 37 21.
(auch für Deutschland und die Schweiz zuständig).

 
Honorarkonsulat der Zentralafrikanischen Republik

Blaasstraße 36, A-1190 Wien
Tel: (01) 749 10 76. Fax: (01) 749 10.

 
Konsulat der Republik Österreich

13 Route de la Colline bis, B.P. 1303 CF-Bangui
Tel: 61 69 99. Fax: 61 66 20.
Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Abuja (s. Nigeria).

 
Generalkonsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Immeuble AGF Centrafrique, Blvd Général de Gaulle, C.P. 343, CF-Bangui
Tel: 61 36 66. Fax: 61 33 40.
E-Mail: agf.centrafrique@agf-cf.com
Das Generalkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Kinshasa (s. Kongo (Dem. Rep.)).

 
 
 
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Gesundheit

1 1
2 Nein
Ja -
3 -
4 -

 
Vorsichtsmaßnahmen

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die durch Mückenstich übertragbare Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor allem im Norden während der Trockenzeit von Dezember bis Mai vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Es besteht landesweit ein erhöhtes Infektionsrisiko für Schlafkrankheit, die durch Mücken übertragenen wird. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel.

 
Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist landesweit unzureichend. In der Hauptstadt gibt es zwei Privatkliniken, die eine Notversorgung durchführen können. Französische Medikamente sind grundsätzlich in den Apotheken der Hauptstadt erhältlich. Im Landesinneren, aber auch in den Provinzhauptstädten, ist die Medikamentenversorgung sehr eingeschränkt. Für ernste Erkrankungen ist eine Evakuierung nach Europa dringend anzuraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, einschließlich einer Rückholversicherung, ist daher absolut notwendig.

 
Anmerkung

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Auch Transitpassagiere benötigen eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber.
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch, besonders in der Präfektur Ouaka. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3] Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig, besonders in der Regenzeit von Mai bis September, in allen Landesteilen. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll gegen Chloroquin resistent sein.
[4] Die Trinkwasseraufbereitung ist mangelhaft. Das Leitungswasser in der Hauptstadt und in großen Provinzstädten (Bambari, Bangassou, Berberati, Bossangoa, Bouar, Bozoum, Carnot, Ndélé) ist nach Verwendung eines Filters unbedenklich. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 
 
 
esetzliche Feiertage
 
Feiertage

1. Jan. 2007 Neujahr. 29. März Todestag von Barthélemy Boganda. 9. Apr. Ostermontag. 13. Aug. Unabhängigkeitstag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov Allerheiligen. 10. Nov. Staatsfeiertag. 1. Dez. Nationalfeiertag. 25. Dez. Weihnachten.

1. Jan. 2008 Neujahrstag. 24. März Ostermontag. 29. März Todestag von Barthélemy Boganda. 13. Aug. Unabhängigkeitstag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov. Allerheiligen. 1. Dez. Nationalfeiertag. 25. Dez. Weihnachten.