Destination Guides
Tschad

 
eiseverkehr - International
 
Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Air Tchad (HT) bietet nur Flüge innerhalb Afrikas an. Es gibt keine direkten Linienflüge von Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Flüge ab Paris auch mit Air France (AF). Afriqiyah Airways (Internet: www.flyafriqiyah.com) fliegt von London, Brüssel, Paris und Genf via Tripoli nach N’Djamena. Der Tschad wird auch von Cameroon Airlines und von Ethiopian Airlines angeflogen.

 
Internationale Flughäfen

N’Djamena (NDJ) liegt 4 km nordwestlich der Stadt. Post, Bank, Imbiss. Taxis vorhanden.

 
Bahn

Kein Schienennetz vorhanden.

 
Bus/Pkw

Straßenverbindungen in die Zentralafrikanische Republik, nach Kamerun, Nigeria und Niger. Die gegenwärtig beste Straße führt von N’Djamena nach Bangui (Zentralafrikanische Republik) über Bongor, Lai, Doba, Gore (Grenze) und Bossangoa (der Strecke über Sarh vorzuziehen). Die Straße nach Niger ist in einem schlechten Zustand. Der Landweg von Maiduguri in Nigeria führt durch einen schmalen Streifen Kameruns; die Grenze zwischen Kamerun und dem Tschad bildet der Fluss Logone, der in den Tschad-See fließt. Man kann mit dem Boot übersetzen (es gibt keine Brücke). In den Grenzgebieten zu Kamerun wurden bewaffnete Überfälle gemeldet. Während der Regenzeit sind die Straßen oft nicht passierbar. Bus: Minibusse und Buschtaxis verkehren zwischen N’Djaména und Kousséri in Kamerun. Unregelmäßige Busverbindungen bestehen in die Zentralafrikanische Republik, nach Nigeria und Niger, teilweise muss jedoch an den Grenzen in andere Fahrzeuge umgestiegen werden.

 
 
 
eiseverkehr - National
 
Flugzeug

Derzeit werden Inlandflugverbindungen nur von Air Tchad und von Privatfirmen durchgeführt. Weitere Auskünfte erteilt die Direction de la Promotion Touristique (s. Adressen).

 
Bus/Pkw

Das Straßennetz ist in einem sehr schlechten Zustand. Autofahrten außerhalb von N’Djamena sind nur mit Allradantrieb möglich. Aktuell ist die Versorgung mit Kraftstoff landesweit nicht gewährleistet. Außerdem sind für alle Präfekturen des Landes Reisegenehmigungen (Authorisation de circuler) erforderlich. Die Reiseerlaubnis muss bei Einreise auf dem Landweg schon zusammen mit dem Visum bei der tschadischen Botschaft beantragt werden. Da auch nur wenige Unterkunftsmöglichkeiten, Lebensmittel, Benzin und Reparaturwerkstätten zur Verfügung stehen, hat die Regierung vor allem im nördlichen und mittleren Landesteil die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dies gilt auch für Fahrzeugkolonnen auf den Strecken von Libyen über Zouar und Faya-Largeau nach N’Djamena und für die Straße von N’Djamena über Ati und Abéché zur sudanesischen Grenze. Für Fahrten in den Nordosten des Landes ist die Mitnahme eines ortskundigen Führers vorgeschrieben. Benzin ist teuer. Es gibt eine unbefestigte Straße von Maiduguri in Nigeria über Kamerun nach N’Djamena, die viel von Lastwagen befahren wird. Ihre Befahrbarkeit hängt jedoch u. a. vom Wetter ab, zwischen Ende Juli und Anfang September bleibt man hier selbst mit Allradantrieb-Fahrzeugen stecken. Die Straße von N’Gaoundere (Kamerun) über Garoua, Maroua und das Wazza-Tierreservat nach N’Djamena bietet asphaltierte Teilstrecken, die unbefestigten Abschnitte machen die Straße jedoch während der Regenzeit schwer befahrbar. Viele andere Straßen benötigen dringend Reparaturen. Unterlagen: Carnet de passage, internationaler Führerschein und entweder die Grüne Versicherungskarte oder eine Vollkaskoversicherung des Tschad.

 
Stadtverkehr

Das Straßennetz in der Hauptstadt N’Djamena ist relativ gut, und Mietwagen mit und ohne Fahrer sind in begrenztem Umfang erhältlich. In den Städten fahren Taxis. Minibusse und Taxis in N’Djamena berechnen Einheitsfahrpreise. Taxifahrer erwarten 10% Trinkgeld.