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Sudan

 
eiseverkehr - International
 
Flugzeug

Sudans nationale Fluggesellschaft heißt Sudan Airways (SD) (Internet: www.sudanair.com). Verbindungen von Zürich und Wien über Frankfurt/M. oder London mit Sudan Airways oder Lufthansa. Afriqiyah Airways (Internet: www.flyafriqiyah.com) fliegt u.a. ab Brüssel und Genf via Tripoli nach Khartoum. Außerdem wird Sudan auch von Syrian Arab Airlines angeflogen.

 
Internationale Flughäfen

Khartoum Civil (KRT) liegt 4 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Duty-free-Shops, Restaurant (24-Std.). Taxis fahren zur Stadt.

 
Schiff

Die einzigen Häfen des Landes sind Port Sudan und Suakin am Roten Meer.

 
Bus/Pkw

Reisen auf dem Landweg nach Ägypten sind wieder möglich, jedoch ausschließlich über einen einzigen Grenzübergang bei Wadi Halfa auf dem Wasserweg über den Assuan-Stausee. Die Grenze zwischen Äthiopien und Sudan ist zurzeit geöffnet, die Grenze zwischen Sudan und Eritrea sowie die Grenze zwischen Sudan und Tschad sind jedoch geschlossen. Änderungen sind jederzeit möglich. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitslage an den Grenzübergängen sind von den Auswärtigen Ämtern erhältlich.

 
 
 
eiseverkehr - National
 
Flugzeug

Sudan Airways (SD) fliegt 20 Flughäfen an, einschließlich Dongola, Juba, Port Sudan und El Obeid. Die zuverlässigste Verbindung ist die Route von Port Sudan nach Khartoum. Zweimal wöchentlich Flugtaxiverbindung von Khartoum nach Nyala.

 
Schiff

Alle Städte am Nil werden durch Flussdampfer miteinander verbunden, die jedoch zum größten Teil für Touristen nicht zu empfehlen sind. Der Fahrplan hängt vom Wasserstand ab. Es empfiehlt sich, Lebensmittel und Wasser mitzunehmen. Dongola, Karima, Kosti und Juba gehören zu den Anlaufhäfen. Im Süden des Landes wird gegenwärtig ein 320 km langer befahrbarer Kanal (Jonglei) gebaut.

 
Bahn

Das Bahnnetz ist umfassend, die Züge sind jedoch sehr langsam und nur einfach ausgestattet. Es gibt drei Klassen und außerdem eine Luxusklasse (Mumtaza). Die 2. und 3. Klasse ist oft überfüllt. Auf den Hauptstrecken von Khartoum nach Wau/Nyala, Khartoum nach Kassala/Wadi Halfa, Bur Sudan nach Atbara, Khartoum nach El Obeid und von Port Sudan nach Khartoum gibt es Schlafwagen. Einige Wagen sind klimatisiert, hierfür wird ein Zuschlag verlangt.

 
Bus/Pkw

Das Straßennetz umfasst ca. 50.000 km. Asphaltiert sind nur die Straßen zwischen Khartoum und Port Sudan, Atbara, Dongola und Gedarif. Landstraßen sind in schlechtem Zustand, im Norden sind diese während der Regenzeit (Juli - September) oft nicht befahrbar. Für längere Fahrten sollte man ausreichend Ersatzteile mitnehmen und nur absolut fahrtüchtige Fahrzeuge benutzen. Die Unfallgefahr bei Fahrten über Land ist wegen der schlechten Straßen, fehlender Markierungen und der landesüblichen Fahrweise groß. Nachtfahrten sollten daher ganz vermieden werden. Fernbus: Zwischen Khartoum, Kassala, Port Sudan und Gedarif verkehren Busse, die von den Marktplätzen abfahren. Nur wenige Busse sind komfortabel und klimatisiert. Lastwagen sind preiswertere, wenn auch unbequeme Transportmittel. Taxis haben keine Taxameter, daher sollte man den Fahrpreis im Voraus vereinbaren. Mietwagen sind in größeren Städten sowie in Hotels erhältlich. Die Gebühren sind hoch. Unterlagen: Carnet de Passage, Geldmittelnachweis und Bescheinigung der sudanesischen Botschaft, dass das Fahrzeug verkehrstauglich ist. Internationaler Führerschein empfohlen. Bei Vorlage des eigenen Führerscheins kann von den örtlichen Behörden eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt werden. Wohnwagen und Fahrzeugen unter 1500 cc wird die Einreise verweigert.

 
Stadtverkehr

Die öffentlichen Busse in Khartoum sind unzuverlässig und verkehren unregelmäßig. Deshalb gibt es immer mehr private Bakassi-Minibusse, die Boks genannt werden. Sie haben keine festgesetzten Haltestellen. Diese Unternehmen bewegen sich an der Grenze der Legalität und sollten mit Vorsicht benutzt werden.

 
Anmerkung



Flughafengebühren


600 sD.