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Wichtige Wirtschaftszweige Hauptstütze der Wirtschaft ist der Bergbau. Kohle kommt in großen Mengen vor und Erze wie Chrom, Mangan, Vanadium und Platin
werden ebenfalls abgebaut. Die wertvollsten Mineralien des Landes sind Gold und Diamanten, mit denen Südafrika seit Jahren
den Weltmarkt beherrscht. Bergbau und Agrarwirtschaft zählen zu den größten Arbeitgebern und dominieren Südafrikas Exporte. Der größte Industriezweig
ist die Fertigungswirtschaft. Stahl- und Schwerindustrie produzieren Maschinen und Transportmittel. Viehzucht ist weit verbreitet
und Zucker und Getreide werden in großen Mengen erzeugt. In den letzten Jahren haben High-Tech-Unternehmen und der Dienstleistungssektor
einen Aufschwung erlebt. Der Tourismussektor gewinnt weiter an Bedeutung und liegt bei den Deviseneinnahmen nach Bergbau,
Landwirtschaft und Automobilindustrie an vierter Stelle. Seit 1994 ist ein konstanter Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen.
2002 kamen 6,4 Mio. Auslandsgäste nach Südafrika, was einer Steigerung von 11,1% gegenüber 2001 entspricht. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die südafrikanische Wirtschaft grundlegend gewandelt: War sie anfänglich in erster
Linie von dem Primärsektor (Landwirtschaft, Bergbau) geprägt, lag die Betonung dann später auf dem Sekundärsektor (verarbeitende
Industrie) und dem Tertiärsektor (Dienstleistungen). Der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 2,5
%, der Industrie rund 30 % und des Dienstleistungssektors 67 % (Stand: 2005).
Wirtschaftslage Südafrika hat eine moderne und vielseitige Wirtschaft, die sich auf eine effiziente und sehr gut ausgebaute Infrastruktur
stützt. Obwohl seine Wirtschaft relativ klein ist (weniger als 0,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Welt), ist sie doch
die bei weitem größte Wirtschaft in Afrika und stellt fast ein Viertel des BIPs des gesamten Kontinents. Die Wirtschaft des Landes entwickelt sich positiv. Das BIP verzeichnete 2005 einen starken Zuwachs von ca. 4.9 % (2003: 2,8%).
Die Arbeitslosenquote sank 2005 auf ca. 26,6 % (2003: 31 %). Die Inflationsrate betrug in 2005 ca. 4 % (2003: 6%). Auch die Staatsschulden konnten weiter gesenkt werden. 2005 betrugen sie
35,8 % des BIP. Ende 2002 waren es noch 41,4 % des BIP und 1997/98 sogar 48 % des BIP. Bei den Ausfuhren dominieren Edelmetalle, Erze und Mineralien noch immer mit mehr als 40 % der Exporterlöse, wobei dieser
Anteil zugunsten verarbeiteter Rohstoffe und industrieller Fertigwaren stetig zurückgeht.
Handelspartner Großbritannien, Deutschland, USA, China (VR) und Japan sind die wichtigsten Handelspartner.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen u.a. Vereinte Nationen, NAM (Blockfreie Länder), AU (Afrikanische Unione), SADC (Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika),
Commonwealth, WTO (Welthandelsorganisaiton), UNCTAD (VN-Handels- und Entwicklungskonferenz), IDA (Internationale Entwicklungsorganisation),
IFC (Internationale Finanz-Corporation; Weltbank), IMF (Internationaler Währungsfonds), ILO (Internationale Arbeitsorganisation),
WHO (Weltgesundheitsorganisation), IPU (Interparlamentarische Union), IBRD (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung),
FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation)
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Wirtschaftsabteilung der Botschaft von Südafrika Tiergartenstraße 18, D-10785 Berlin. Tel: (030) 22 07 30. Fax: (030) 22 07 31 90. E-Mail: wirtschaft@suedafrika.org Internet: www.suedafrika.org
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