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Wichtige Wirtschaftszweige Seit Anfang der siebziger Jahre überflügelt der Tourismus die Landwirtschaft als größten Wirtschaftszweig der Seychellen.
Der Fremdenverkehr ist heute bei weitem der wichtigste Arbeitgeber und erbringt 70 % der Devisen. Der Dienstleistungssektor
hat einen Anteil von rund 67 % (2005) am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Einen weiteren wichtigen Pfeiler der seychellischen Wirtschaft bildet die Fischerei. Die Seychellen haben im Indischen Ozean
eine Exklusive Wirtschaftszone (EWZ) mit etwa einer Million qkm errichtet, die außerordentlich fischreich ist. Einnahmen werden
insbesondere aus der Lizenzvergabe an die Europäische Union, Japan, Korea usw. erzielt. Fisch, Kopra und Zimt sind die wichtigsten
Exporterzeugnisse; Nahrungsmittel, Brennstoffe, Konsumgüter und Transportmittel werden eingeführt. Die Industrie beschränkt sich auf Brauereierzeugnisse, Tabak, Plastik, Seife und Waschmittel sowie einige kleinere Fertigungsbetriebe.
Der Anteil der Industrie am BIP beträgt 30,4 % (2005).
Wirtschaftslage Das rasche Wirtschaftswachstum der siebziger Jahre infolge des Touristenbooms verlangsamte sich in den achtziger Jahren allmählich
– hohe Flugpreise, unzureichende Verbindungen und innenpolitische Unruhen waren hierfür verantwortlich. Auch in den Jahren
1998 bis 2002 verlangsamte sich das Wachstum weil die Wirtschaftsbereiche Tourismus und Fischerei wieder als Wachstumsmotoren
ausfielen. Die negativen Bilanzen im Tourismus und auf dem Tunfischmarkt dämpften das Wachstum 2003 noch weiter. 2004 erholte
sich das Wirtschaftswachstum etwas, wurde 2005 aber wieder negativ (-3 %). Auf die ohnehin schwierige Wirtschaftslage verschärfend
wirkte sich die Tsunami-Flutkatastrophe aus, die auf den Seychellen Schäden in Höhe von 30 Mio. US$ anrichtete. Trotz des schwachen Wirtschaftswachstums stehen die Seychellen hinsichtlich des Bruttosozialprodukts pro Kopf von etwa 8000
Eur; an der Spitze der afrikanischen Länder.
Wirtschaftspolitik Die Regierung ist seit Jahrzehnten um eine Verbreiterung der Wirtschaftsgrundlage bemüht. Unter anderem sollen die Landwirtschaft
und die herstellende Industrie unterstützt und ausgeweitet werden. Jedoch ist der Mangel an kultivierbarem Land ein wesentliches
naturgegebenes Hindernis für die Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft. Der Bedarf an landwirtschaftlichen Produkten kann
deshalb nicht aus eigener Erzeugung gedeckt werden.
Handelspartner Die Haupthandelspartner sind Großbritannien, Spanien, Saudi-Arabien, Frankreich, Japan, Südafrika, Italien und Deutschland.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen Vereinte Nationen, Afrikanische Union (AU), Commonwealth, Indian Ocean Commission (IOC), Indian Ocean Rim Association for
Regional Cooperation, Common Market of Eastern and Southern Africa (COMESA), Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika
(SADC)
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Gepflegte Kleidung wird erwartet, obwohl Anzug und Krawatte nicht üblich sind. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00/17.00 Uhr.
Seychelles Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer) Ebrahim Building, 2nd Floor, PO Box 1399, Victoria, Mahé Tel: 32 38 12. Fax: 32 14 22. E-Mail: scci@seycheles.net
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