Destination Guides
Ruanda

 
eisepass/Visum
 
Reisepass/Visum

Ja Nein/1 Ja
Ja Ja Ja
Ja Ja Ja
Ja 1 Ja

 
Reisepass

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.

Hinweis: Eine Vereinbarung der International Civil Aviation Organization (ICAO) (Internet: http://www.icao.int/) besagt, dass bis zum Jahre 2010 die Bürger aller Staaten mit maschinenlesbaren Pässe einreisen sollen.

 
Einreise mit Kindern

Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Für Kinder über 10 Jahren wird allerdings die Einreise mit einem eigenen Reisepass empfohlen.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Für Kinder über 10 Jahren wird allerdings die Einreise mit einem eigenen Reisepass empfohlen.
Aktueller Hinweis zum Kinderreisepass: In Österreich wurde am 16. Juni 2006 ein Kinderreisepass (ohne Chip aber mit digitalisiertem Foto) für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eingeführt. Kinder können bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres aber weiterhin auch in den Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen werden. Die Eintragung wird jedoch nicht von jedem Land akzeptiert und auf internationaler Ebene sinkt die Akzeptanz der Kindermiteintragung.
Schweizer: Eintragung eines Kindes in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Für Kinder über 10 Jahren wird allerdings die Einreise mit einem eigenen Reisepass empfohlen.
Aktueller Hinweis zur Eintragung im elterlichen Reisepass: Der Miteintrag der Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr im elterlichen Pass des Modells 85 ist bis zum Ablauf des Passes am 31.12.2007 gültig. Ab diesem Zeitpunkt benötigen Kinder in jedem Fall einen eigenen Ausweis mit Lichtbild.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

 
Visum

Allgemein erforderlich.

Visum bei der Einreise:
Staatsangehörige der folgenden Länder können bei der Einreise kostenlos ein Visum erhalten:
(a) [1] EU-Länder: Bundesrepublik Deutschland, Großbritannien und Schweden für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (Ausnahmen: Staatsbürger aller hier nicht genannten EU-Länder müssen vor der Abreise ein Visum beantragen);
(b) Übrige Länder (für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten): Hongkong (China VR), Kanada, Kenia, Kongo (Dem. Rep.), Mauritius, Südafrika, Tansania, Uganda und USA;
(c) Übrige Länder (für einen Aufenthalt von bis zu 1 Monat): Burundi.

 
Transit

Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

 
Visaarten

Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.

 
Gültigkeitsdauer

Bis zu 3 Monaten; Visa können bei den Einwanderungsbehörden in Kigali verlängert werden.

 
Antragstellung

Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen).

 
Bearbeitungszeit

4-5 Tage.

 
Unterlagen

(a) Gültiger Reisepass. (b) 2 Passfotos. (c) 2 Antragsformulare. (d) 1 Visumantragsbrief. (e) Firmenschreiben bzw. Einladung. (f) Gebühr (Schecks werden nicht angenommen).
Bei postalischer Beantragung ist ein frankierter Rückumschlag notwendig.

 
Impfungen

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Weitere Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

 
 
 
ontaktadressen
 
Anmerkung

Österreich unterhält keine Vertretung in Ruanda, zuständig ist die Botschaft in Nairobi (s. Kenia).

 
Office Rwandais du Tourisme et des Parcs Nationaux (ORTPN)

Boulevard de la Révolution 1
BP 905, RW-Kigali
Tel: 57 65 14, 57 33 96. Fax: 57 65 15.
E-Mail: webmaster@rwandatourism.com
Internet: www.rwandatourism.com

 
Botschaft der Republik Ruanda

Jägerstr. 67-69, D-10117 Berlin
Tel: (030) 20 91 65 90. Fax: (030) 209 16 59 59.
E-Mail: info@rwanda-botschaft.de
Internet: www.rwanda-botschaft.de
Mo-Fr 09.00 -13.00 und 14.00-17.00 Uhr. Konsularabt.: Di, Do 09.00-13.00 Uhr;
(auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsule ohne Visumerteilung in Hamburg, München und Stuttgart.

 
Honorarkonsulat der Republik Ruanda

Egelseestraße 52/B, A-6006 Feldkirch
Tel: (05522) 32 20 1/2. Fax: (05522) 3 18 30.
E-Mail: consulat.rwanda.at@vlbg.at
Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr.

 
Botschaft der Republik Ruanda

93 Rue de la Servette, CH-1202 Genève
Tel: (022) 919 10 00. Fax: (022) 919 10 01.
E-Mail: mission.rwanda@ties.itu.int
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.

 
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

8 Rue de Bugarama, RW-Kigali
Postanschrift: BP 355, RW-Kigali
Tel: 57 52 22, 57 51 41. Fax: 57 72 67, 50 20 87.
E-Mail: amball@rwanda1.com
Internet: www.kigali.diplo.de

 
Botschaft und Koordinationsbüro DEZA der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Bureau de la coopération suisse DDC 38, Boulevard de la Revolution, RW-Kigali
Postanschrift: BP 597, RW-Kigali
Tel: 57 55 34 und 57 35 34. Fax: 57 24 61 und 57 53 73
E-Mail: kigali@sdc.net
Mo-Fr 07.30-12.00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr
Die übergeordnete Auslandsvertretung ist die schweizerische Botschaft in Nairobi (s. Kenia).

 
 
 
esundheit
 
Gesundheit

Ja 1
2 Nein
Ja -
3 -
4 -

 
Vorsichtsmaßnahmen

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt vor allem in den Slums in den Höhenlagen auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen während der Trockenzeit vor. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Die Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis) kommt besonders im Westen des Landes vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen. Bei Beschwerden nach Aufenthalt in gefährdeten Gebieten im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

 
Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

 
Anmerkung

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Ruanda den Flughafen nicht verlassen.
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber empfohlen.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.
[3] Malariaschutz ist ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll hochgradig gegen Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.
[4] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 
 
 
esetzliche Feiertage
 
Feiertage

1. Jan. 2007 Neujahr. 28. Jan. Tag der Demokratie. 7. April Genocide-Volkstrauertag. 1. Mai Tag der Arbeit. 17. Mai Christi Himmelfahrt. 28. Mai Pfingstmontag. 1. Juli Unabhängigkeitstag. 4. Juli Tag des Friedens. 1. Aug. Erntedankfest. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 8. Sept. Kulturtag. 25. Sept. Tag der Republik. 26. Okt. Tag der Streitkräfte. 1. Nov. Allerheiligen. 25./26. Dez. Weihnachten. 

1. Jan. 2008 Neujahr. 28. Jan. Tag der Demokratie. 7. Apr. Genozid-Volkstrauertag. 1. Mai Tag der Arbeit. 1. Jul. Unabhängigkeitstag. 5. Jul.Tag der Befreiung. 1. Aug. Erntedankfest. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 8. Sep. Kulturtag. 25. Sep. Tag der Republik. 25./26. Dez. Weihnachten.