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Wichtige Wirtschaftszweige Seit seiner Unabhängigkeit im Jahre 1968 hat sich Mauritius von einer ärmlichen Agrarnation zu einem Land mit einer breit
gefächerten Wirtschaft entwickelt - bestehend aus den Sektoren Industrie, Finanzdienstleistungen und Tourismus. Zum überwiegenden
Teil hängt die mauritische Wirtschaft von diesen Sektoren ab. Zucker ist auch heute noch ein wichtiges Exportgut. Auf 90 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche wird Zucker angebaut,
der 25% der Exporteinnahmen bringt. Weitere landwirtschaftliche Exportgüter sind Tabak und Tee. Ein weiterer Devisenbringer ist der Tourismus, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. 1996 kamen rund 487.000 Touristen nach
Mauritius, 2003 waren es schon 702.000.
Wirtschaftslage Das Wirtschaftswachstum hat sich im Jahre 2003 auf ca. 2,7 % verringert (nach ca. 4,3 % im Jahr 2002), vor allem bedingt durch
die schwierige Situation der Textilindustrie. 2005 lag es bei ca. 3 %. Die Inflationsrate betrug 2005 ca. 5,6 % (2003 ca.
5,1 % und 2002 6,4 %).
Wirtschaftspolitik Die Diversifizierung der Wirtschaft ist weiterhin das wichtigste strategische Ziel. Die Regierung fördert ganz besonders die Elektronik- und Informatikbranche sowie feinmechanische Betriebe.
Handelspartner Die wichtigsten Handelspartner des Landes sind Großbritannien, Frankreich, die USA, Südafrika, China (VR), Indien, Bahrain,
Madagaskar und Italien.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen U.a. Commonwealth, Vereinte Nationen, AU (Afrikanische Union), EU-AKP- Konventionen von Cotonou (Zusammenarbeit der Europäischen
Union mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten), Commission de l'Océan Indien (COI), SADC (Entwicklungsgemeinschaft
des südl. Afrika), WTO (Welthandelsorganisaiton), Indian Ocean Rim Association for Regional Cooperation
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