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Bruttoinlandsprodukt: ca. 40 Mrd. US$ (2005) pro Kopf: ca. 1800 US$ (2005)
Wachstumsrate: ca. 1 % (2005)
Arbeitslosenrate: k.A.
Inflationsrate: k.A.
Bevölkerung unter der Armutsgrenze: k.A.
Anteil der Wirtschaftssektoren am Bruttoinlandsprodukt: Landwirtschaft: 30 % Industrie: 34 % Dienstleistungen: 36 %
Wichtige Wirtschaftszweige: Bergbau, Machinenbau, Chemieindustrie, Textilproduktion, Energiegewinnung
Außenhandel Importe: ca. 2,8 Mrd. US$ (2004) Exporte: ca. 1,3 Mrd. US$ (2004)
Wichtige Handelsbeziehungen: China, Südkorea, Japan, Thailand
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: UN (Vereinte Nationen), WHO (Weltgesundheitsorganisation), UNESCO (UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur),
FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation), WMO (Weltorganisation für Meteorologie), UPU (Weltpostverein), ITU (Internationale
Fernmeldeunion), IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation; nach umstrittener nordkoreanischer Auffassung Anfang 2003
gekündigt), WIPO (Weltorganisation für geistiges Eigentum), UNCTAD (UN-Handels- und Entwicklungskonferenz), UNIDO (UN-Organisation
für industrielle Entwicklung), ICAO (Internationale Zivilluftfahrt-Organisation), Blockfreienbewegung (seit 1975), Gruppe
77 (seit 1976), IPU (Interparlamentarischen Union)
Die Demokratische Volksrepublik Korea hat eine Planwirtschaft. Etwa ein Drittel der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft
(Hauptanbauprodukte: Reis, Mais, Kartoffeln, Sojabohnen); Viehzucht und Fischfang spielen ebenfalls eine Rolle. Nordkorea
muss aber dennoch Nahrungsmittel importieren. Das Handelsaufkommen mit dem Westen ist gering, zeigt jedoch steigende Tendenz.
Unter der gegenwärtigen Regierung sind umfassende politische und wirtschaftliche Reformen, wie sie in Osteuropa durchgeführt
wurden, unwahrscheinlich. Die nordkoreanische Wirtschaft, die sich seit Jahren in einer Rezession befindet, ist nach dem Ausbleiben
von Wirtschaftshilfen aus dem ehemaligen Ostblock mit dem Weltmarkt konfrontiert. Nur mit internationalen Hilfsprogrammen
werden die schwersten Folgen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs aufgefangen. Der mit dem Devisenmangel verbundene Schuldenabbau
führte zum Verlust der Kreditwürdigkeit, was den Außenhandel stark beeinträchtig. Die allmähliche politische Annäherung an
Südkorea lässt die nordkoreanische Regierung auf zunehmende Investitionen hoffen. Die Zukunft Nordkoreas wird jedoch bis auf
Weiteres unbestimmt bleiben.
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Handelsabteilung der Außenstelle der Botschaft der VR China Glinkastraße 5-7, D-10117 Berlin Tel: (030) 229 3189. Fax: 229 3191.
Handelsabteilung der Botschaft der DVR Korea Beckmanngasse 10-12, A-1140 Wien Tel: (01) 894 23 11. Fax: (01) 894 31 74.
DPRK Committee for the Promotion of External Economic Cooperation (Komitee zur Förderung des Internationalen Handels) Jungsongdong, Central District, Pyongyang Tel: (2) 33 39 74. Fax: (2) 381 44 98.
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