Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1979. Verfassung von 1979. Einkammerparlament (Maneaba ni Maungatabu) mit 42 Abgeordneten, Wahl alle 4 Jahre; Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1979 (ehemalige britische
Kolonie).
Geographie
Kiribati (ausgesprochen »Kiribass«; die früheren Gilbert-Inseln) setzt sich aus drei Inselgruppen im Pazifik zusammen: Kiribati
(einschl. Banaba, früher Ozean-Insel), den Line- und den Phoenix-Inseln. Die 33 Inseln liegen verstreut im Pazifik und verteilen
sich auf ein Gebiet von 5180 qkm. Die meisten von ihnen sind tiefliegende Atolle, die nur mit einer dünnen Erdschicht bedeckt
sind. Einzige Ausnahme ist die Korallenformation Banaba, die 80 m hoch aus dem Meer aufragt. Die Vegetation besteht in erster
Linie aus Kokospalmen und Pandanus-Bäumen. Auf den Inseln gibt es weder Flüsse noch Hügel, Wasser wird aus Reservoirs und
Quellen gewonnen.
Sprache
Amtssprachen sind I-Kiribati (Gilbertesisch), eine austronesische Sprache, und Englisch.
Religion
Ca. 52 % Katholiken, ca. 40 % Protestanten, Bahai und Islam.
1994 beschloss Kiribati, dass alle Inseln östlich der internationalen Datumsgrenze (180º) dasselbe Datum haben sollen wie
jene, die westlich der Grenze liegen. Folglich war die unbewohnte Caroline-Insel, 1997 in Millennium-Insel umbenannt, der
erste Ort, an dem im neuen Jahrtausend die Sonne aufging.
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