Destination Guides
Kamerun

 
eisepass/Visum
 
Reisepass/Visum

Ja Ja Ja
Ja Ja Ja
Ja Ja Ja
Ja Ja Ja

 
Anmerkung

 

 
Reisepass

Allgemein erforderlich, muss 3 Monate über das Visum hinaus gültig sein.

Hinweis: Eine Vereinbarung der International Civil Aviation Organization (ICAO) (Internet: http://www.icao.int/) besagt, dass bis zum Jahre 2010 die Bürger aller Staaten mit maschinenlesbaren Pässe einreisen sollen.

 
Einreise mit Kindern

Deutsche: Deutscher Kinderausweis mit Lichtbild oder Kinderreisepass. Der Eintrag des Kindes in den Reisepass eines Elternteils ist nicht ausreichend, da ein Lichtbild des Kindes zwingend erforderlich ist.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Seit dem 01.01.2006 ersetzt der Kinderreisepass den Kinderausweis. Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Der Kinderreisepass ist fälschungssicher, maschinenlesbar und stets mit einem Lichtbild versehen.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Alleinreisende Minderjährige sollten bei der Einreise nach Kamerun von einem Erwachsenen in Empfang genommen werden.

 
Visum

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsangehörige von Kongo (Republik), Mali, Nigeria, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen.

 
Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, gültige Flugtickets vorweisen können und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

 
Visaarten

Einreisevisum. Die Reise muss innerhalb von 3 Monaten nach der Ausstellung des Visums angetreten werden.

 
Gültigkeitsdauer

Unterschiedlich, s. Visagebühren.

 
Antragstellung

Konsularabteilung der Botschaft bzw. Konsulat (s. Adressen).

 
Aufenthaltsgenehmigung

Anträge an die Einwanderungsbehörde.

 
Bearbeitungszeit

Persönlich: sofort; postalisch: 2-3 Tage.

 
Unterlagen

(a) Reisepass, der noch mind. 6 Monate gültig ist. (b) 2 Antragsformulare. (c) 2 Passfotos (3 Passfotos in Deutschland). (d) Gelbfieber-Impfbescheinigung. (e) Buchungsbestätigung für Rück-/Weiterflug. (f) Zahlungsbeleg über die Visumgebühren. (g) Touristenvisum: Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. (h) Besuchs-/Geschäftsvisum: Bei Familienbesuchen ein durch die entsprechende kamerunische Behörde amtlich bestätigter Wohnnachweis oder eine Bestätigung der Hotelreservierung; bei Geschäftsreisen ein bestätigtes Schreiben der Firma. (i) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
Der postalischen Antragstellung sollten ein frankierter und adressierter Umschlag beigefügt werden.

 
Impfungen

Informationen zu internationalen Impfbescheinigungen, die für die Einreise erforderlich sind, können dem Kapitel Gesundheit entnommen werden.

 
Meldepflicht

Eine Registrierung ist bei einem Aufenthalt von über drei Monaten Pflicht.

 
 
 
ontaktadressen
 
Anmerkung

Österreich unterhält keine diplomatische Vertretung in Kamerun. Zuständig ist die Botschaft in Abuja (s. Nigeria).

 
Office de Tourisme National Camerounais pour l'Europe

26, Rue de Longchamps, F-75016 Paris
Tel: (+33) (01) 45 05 96 48. Fax: (+33) (01) 47 04 49 96.
E-Mail: office@cameroun-infotourisme.com
Internet: www.cameroun-infotourisme.com

 
Ministère du Tourisme

BP 266, CM-Yaoundé
Tel: 22 44 11. Fax: 22 12 95.
Internet: www.tourisme.cm

 
Botschaft der Republik Kamerun

Rheinallee 76, D-53173 Bonn
Tel: (0228) 35 60 38. Fax: (0228) 35 90 58.
Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr;
(auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsule in Essen und Hanau.

 
Honorarkonsulat der Republik Kamerun

(mit Visumerteilung)
Villa Flora, Hüttelbergstraße 23a, A-1140 Wien
Tel: (01) 91 47 74 40. Fax: (01) 91 47 74 48.
E-Mail: mail@society.at
Internet: www.society.at
Do 09.00-13.00 Uhr (Parteienverkehr).

 
Botschaft der Republik Kamerun

(ohne Visumerteilung)
Brunnadernrain 29, CH-3006 Bern
Tel: (031) 352 47 37. Fax: (031) 352 47 36. Konsularabt.: Tel: (031) 352 47 34.
E-Mail: ambassade-cameroun@vtscmail.ch
Internet: www.izf.net oder www.spm.gov.cm
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

 
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Nouvelle Route Bastos, Bastos-Usine, CM-Yaoundé
Postanschrift: BP 1160, CM-Yaoundé
Tel: 221 00 56, 220 05 66, 221 44 34, 221 72 92. Fax: 221 62 11.
E-Mail: info@jaun.diplo.de
Internet: www.jaunde.diplo.de

 
Generalkonsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Angle rues 1811 et 1814, Quartier Bastos, CM-Yaoundé
Postanschrift: BP 1169, CM-Yaoundé
Tel: 220 50 67. Fax: 220 93 86.
E-Mail: yao.vertretung@eda.admin.ch

 
 
 
esundheit
 
Gesundheit

1 Ja
2 2
Ja -
3 -
4 -

 
Vorsichtsmaßnahmen

Bilharziose-Erreger kommen landesweit im Süßwasser vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ungefährlich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Hepatitis A ist weit verbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen, bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen auch gegen Hepatitis B.

HIV/Aids ist im Land ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt vereinzelt im Norden vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können vorkommen, insbesondere während der Trockenzeit (Dez. bis Mai) in den Savannengebieten. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Es besteht ein landesweites Infektionsrisiko für Schlafkrankheit, die durch Mücken übertragenen wird. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zeckenbissfieber tritt landesweit auf.

 
Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung ist in Jaunde und Douala im Vergleich zum Landesinneren besser, entspricht jedoch nicht mitteleuropäischem Standard. Insbesondere in den staatlichen Krankenhäusern kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Medikamenten, Verbands- und anderem medizinischen Verbrauchsmaterial. Kamerunreisende sollten daher eine entsprechend ausgestattete Reiseapotheke mit sich führen. In den größeren Städten gibt es ausreichend Apotheken, die im Regelfall alle wichtigen Medikamente aus französischer Produktion führen. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Rückholversicherung wird empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

 
Vogelgrippe

In Kamerun wurde das Vogelgrippevirus (H5/H5N1) in Vögeln nachgewiesen und von der Welttierorganisation (OIE) am 12. März 2006 bestätigt. Reisende sollen sich daher von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.

 
Gesundheitszeugnis

Für Langzeitaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis (";Health Certificate";) in französischer Sprache verlangt.

 
Anmerkung

[1] Kamerun gilt laut WHO als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten (Prov. L’Extreme Nord). Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung wird von allen Reisenden im Alter von über einem Jahr verlangt. Ausgenommen sind Transitpassagiere, die in Kamerun den Transitraum nicht verlassen. Ein Gelbfieberimpfschutz wird generell empfohlen.
[2] Generell besteht landesweit und insbesondere im Norden des Landes, im Grenzgebiet zum Tschad, in Douala, Kribi und Limbe ein erhöhtes Cholera-Infektionsrisiko, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist jedoch keine Einreisebedingung. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztliche Hilfe einzuholen. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden.
[3] Hohes Malariarisiko ganzjährig landesweit, einschließlich der Städte. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum (85 %) soll stark gegen Chloroquin und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung duch Medikamente.
[4] Landesweit besteht ein erhöhtes Risiko für Darminfektionen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich.Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

 
 
 
esetzliche Feiertage
 
Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Djoulde Soumae (Ende des Ramadan) vorangeht, essen Muslime nicht tagsüber, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Djoulde Soumae (Ende des Ramadan) auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha (Opferfest), hat keine festgelegte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

 
Feiertage

1. Jan. 2007 Neujahr. 11. Febr. Tag der Jugend. 31. März Eid Milad Nabi (Jahrestag des Propheten). 6.-9. April Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 17. Mai Christi Himmelfahrt. 20. Mai Nationalfeiertag. 21. Mai Schafsfest. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Okt. Tag der Vereinigung. 25. Dez. Weihnachten. 

1. Jan. 2008 Neujahr. 10. Jan. Hijra (Islamisches Neujahr). 11. Feb. Tag der Jugend. 20. März Eid Milad Nabi (Jahrestag des Propheten). 21.-24. März Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 1. Mai Christi Himmelfahrt. 20. Mai Nationalfeiertag. 21. Mai Schaffest. 30. Jul. Himmelfahrt des Propheten. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Okt. Tag der Vereinigung. 2. Okt. Djoulde Soumae (Ende des Ramadan). 9. Dez. Eid Al Adha (Opferfest). 25. Dez. Weihnachten.

 
Feiertage

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Djoulde Soumae (Ende des Ramadan) vorangeht, essen Muslime nicht tagsüber, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Djoulde Soumae (Ende des Ramadan) auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha (Opferfest), hat keine festgelegte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.