Präsidialrepublik seit 1986. Verfassung von 1986, letzte Änderung 1993. Das alle 4 Jahre gewählte Parlament hat 158 Mitglieder.
Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1821 (ehemalige spanische Kolonie); 1839 Austritt aus der Zentralamerikanischen
Konföderation.
Geographie
Guatemala liegt in Mittelamerika und grenzt im Norden und Westen an Mexiko, im Nordosten an Belize und die Karibik sowie im
Südosten an El Salvador und Honduras. Die Landschaft ist überwiegend bergig und stark bewaldet. In den südlichen Hochebenen
an der Pazifikküste gibt es eine Vulkankette, drei der Vulkane sind weiterhin aktiv. Im Vulkangebiet liegen flussreiche Täler,
in denen der Großteil der Bevölkerung wohnt. Westlich der Hauptstadt liegt der von Vulkanen umgebene Atitlán-See. Im Norden
liegt die Hochebene von El Petén (36.300 qkm), eine undurchdringliche Wildnis mit dichten Hartholzwäldern. Diese Region, in
der nur 40.000 Menschen leben, nimmt ca. ein Drittel des Landes ein.
Sprache
Amtssprache ist Spanisch (60 %), außerdem werden insgesamt 23 Maya-Sprachen (40 %) gesprochen. Englisch wird in Tourismusregionen
und in größeren Hotels und Restaurants verstanden.
Religion
Die Verfassung gewährt Religionsfreiheit. Die Mehrzahl der Bevölkerung ist römisch-katholisch; daneben gibt es eine protestantische
Minderheit und einige Anhänger von Naturreligionen.