Französisches Überseegebiet (Département d’outre-mer/D.O.M.) mit begrenzter Selbstverwaltung seit 1947. Französisch-Guyana wird von jeweils zwei Abgeordneten in der französischen Nationalversammlung
und im Senat repräsentiert. Frankreich wird durch einen Präfekten (Jean-Pierre Laflaquière, seit Juli 2006) vertreten. Interne
Angelegenheiten werden vom Conseil général (19 Mitglieder) wahrgenommen, der für 6 Jahre gewählt wird.
Geographie
Französisch-Guyana liegt an der Nordostküste Südamerikas und grenzt im Süden und Osten an Brasilien, im Westen an Suriname
und im Norden an den Atlantik. Die Serra Tumucumaque bildet die Südgrenze und der Río Oiapoque die Ostgrenze. Die Westgrenze
zu Suriname wird durch den Río Maroni gebildet. An der Küste befindet sich ein flacher Sumpfgürtel, der zu höher gelegenen
Ebenen und Savannen ansteigt; das Landesinnere besteht aus Dschungel. Vor der Küste liegen die Iles du Salut mit der Ile du
Diable (Teufelsinsel). Die Landeshauptstadt Cayenne liegt auf einer Insel in der Mündung des Río Cayenne.
Sprache
Amtssprache ist Französisch, aber ein Großteil der Bevölkerung spricht Kreolisch. Englisch wird auch gesprochen.
Religion
Überwiegend römisch-katholisch, andere christliche Minderheiten.