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Kongo (Demokratische Republik)

 
eiseverkehr - International
 
Flugzeug

Derzeit gibt es keine nationale Fluggesellschaft. Die Demokratische Republik Kongo wird unter anderem von Kenya Airways (KQ) und Uganda Airlines (QU) angeflogen.

 
Durchschnittliche Flugzeiten

Frankfurt – Kinshasa: 8 Std. 15 (mit Zwischenlandung); Wien – Kinshasa: 10 Std. (mit Umsteigen); Zürich – Kinshasa: 10 Std. 15 (mit zwei Zwischenlandungen).

 
Internationaler Flughafen

Kinshasa (FIH) (N’Djili) liegt 25 km östlich der Stadt (Fahrzeit 45 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank/Wechselstube (24-Std.), Post, Tourist-Information, Mietwagenschalter (Avis, Hertz und Budget), Bars und Restaurants. Linienbusse fahren von und zur Stadt, der Fahrplan wird jedoch oft nicht eingehalten. Taxis vorhanden.

 
Schiff

Matadi am Kongo-Fluß ist der einzige internationale Hafen. Von der Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik verkehren unregelmäßige Fähren über den Kongo bzw. den Ubangi. Um den Kongo von Kinshasa nach Brazzaville (Republik Kongo) zu überqueren, braucht man eine Ausreise-Erlaubnis des Immigration Department.

 
Bahn

Es gibt Bahnverbindungen nach Dar es Salaam (Tansania), Sambia, Simbabwe, Mosambik und Südafrika. Von der Benutzung der Strecke nach Lobito (Angola) ist wegen der angespannten politischen Lage abzuraten.

 
Bus/Pkw

Es gibt Verbindungsstraßen in nahezu alle Nachbarstaaten. Die Grenze zu Ruanda wurde allerdings am 6. Juni 2004 bis auf weiteres von ruandischer Seite geschlossen. Straßen sind in sehr schlechtem Zustand und bei Regen oft unpassierbar. Die meisten Grenzgebiete sind geschlossen oder sehr gefährlich.

 
 
 
eiseverkehr - National
 
Anmerkung

Reisen innerhalb des Landes ist nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Ausländer benötigen für jede Reise außerhalb der Provinz Kinshasa eine Genehmigung der "Direction Générale de Migration" (DGM). Für Reisen in die Minengebiete, insbesondere die beiden Kasais, ist darüber hinaus noch ein "Sauf conduit" erforderlich. Besucher dürfen weder trampen noch öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrzeuge oder Motorräder mit ausländischen Nummernschildern benutzen.

 
Flugzeug

Es gibt Verbindungen vom Flughafen N’Djili in Kinshasa zu 40 Flugplätzen und 150 Landebahnen. Kleinflugzeuge können gechartert werden.

 
Schiff

Der Kongo ist auf 1600 km schiffbar, Fähren verkehren zwischen Kinshasa und den flußaufwärts gelegenen Häfen Kisangani und Ilebo. Wegen der angespannten politischen Lage sind Fährverbindungen sehr unzuverlässig.

 
Bahn

Die Hauptstrecke führt von Lubumbashi nach Ilebo, mit Nebenlinien nach Kalemie und Kindu sowie von Kinshasa nach Matadi. Die Züge bieten generell wenig Komfort, Abteile der Luxus- und 1. Klasse entsprechen – wo vorhanden – europäischem Standard. Es gibt keine Klimaanlagen, die wichtigsten Züge führen Speise- und Liegewagen. Der Zugverkehr ist unzuverlässig.

 
Bus/Pkw

Bedingt durch mangelhafte Instandhaltung sind die Straßen in äußerst schlechtem Zustand und nur im Einzugsgebiet größerer Städte und in Stadtgebieten befahrbar. Für Fahrten ins Landesinnere sind Geländewagen erforderlich. Während der Regenzeit sind die Straßen oft unpassierbar. Straßensperren sind unbedingt zu beachten. Autodiebstähle und Raubüberfälle kommen vor. Busse verbinden die größeren Städte, sind aber überfüllt und halten die Fahrpläne oft nicht ein. Mietwagen erhält man am Flughafen. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

 
Stadtverkehr

Die Busse der öffentlichen Busgesellschaft in Kinshasa sind meist sehr überfüllt. Minibusse und umgebaute Lastwagen (Fula-Fulas) dienen ebenfalls als öffentliche Verkehrsmittel, unregelmäßig fahrende Lastwagenbusse sind als »Taxibusse« bekannt. Die vielen Sammeltaxis und Taxis in Kinshasa bieten mehr Komfort. In den meisten anderen Städten gibt es nur wenige oder gar keine öffentlichen Verkehrsmittel.