Republik seit 1992. Verfassung von 1992. Einkammerparlament: Parlament (Großer Volkshural) mit 76 Mitgliedern. Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Nach 70 Jahren kommunistischer Herrschaft legte die Mongolei
1992 die Bezeichnung »Volksrepublik« ab. Unabhängig von China seit 1921, 1946 Unabhängigkeit durch China völkerrechtlich anerkannt.
Geographie
Die Mongolei grenzt im Norden an die Russische Föderation und im Süden an China. Von Nord nach Süd kann das Land in vier Regionen
aufgeteilt werden: Berg- und Wald-Steppe, Bergsteppe und im äußersten Süden Halbwüste und Wüste, die ca. 3% der Landesfläche
ausmachen. Das Land liegt verhältnismäßig hoch, die Hauptgebirgszüge befinden sich im Westen. Der höchste Gipfel ist der Munkhairkhan
mit 4362 m. Der tiefste Punkt des Landes ist der östliche Khukhu-Nuur-See (552 m). In der Mongolei gibt es mehrere hundert
Seen und viele Flüsse. Der nördliche Teil des Landes ist das am weitesten vom Meer entfernte Stück Erde der Welt.
Sprache
Amtssprache ist Mongolisch (90 %), Kasachisch wird von etwa 5% der Bevölkerung gesprochen. Außerdem verschiedene mongolische
Dialekte. Russisch und Englisch wird ebenfalls gesprochen.
Religion
Lamaistischer Buddhismus (50 %), Konfessionslose (40 %), Minderheiten von Schamanen und Christen (6 %) sowie Muslime (4 %).